Magie

Das Lob von tausend Narren wiegt nicht den Tadel eines einzigen klugen Geistes auf.Zulvar Arnah am hel Dionarties, Oberster Arkanist

Magie

Die Magie in Caeruin ist ein rares Gut, welches nur sehr wenige sterbliche Wesen zu begreifen imstande sind - und welches noch sehr viel weniger beherrschen. Der Zugriff auf das Gewebe, wie die gelehrten Magistraten die Ebene nennen, in der die Magie ihren Ursprung nimmt, ist ein gefährliches Unterfangen und birgt ein hohes Verlustrisiko von Leib und Seele. Das Gewebe ist die Heimat der Saychrodt, schrecklicher Kreaturen des Schattens, die nur auf eine Gelegenheit warten, das Gewebe zu verlassen und die materielle Ebene heimzusuchen. Die meisten Magieanwender werden früher oder später von diesen Wesen korrumpiert und verschlungen. Die Saychrodt schlüpfen durch Öffnungen im Gewebe, die unachtsame Magier zu schließen vergaßen oder aus Unfähigkeit nicht mehr schließen konnten. Oftmals sehen sich die Magier gezwungen, mit den Saychrodt einen Pakt einzugehen, so sie überleben wollen. Dieser Pakt gestattet den Saychrodt, in den Körpern der Magieanwender solange zu verweilen, bis der Saychrodt mächtig genug ist, seinen eigenen Körper auf die materielle Ebene zu manifestieren. Sie ernähren sich von den Gedanken der Sterblichen und verleiten angehende Magieanwender dazu, das Gewebe zu schädigen, so dass Risse entstehen, die es den Saychrodt ermöglichen, ohne weitere Einflüsse von der materiellen Ebene ihre Heimatebene zu verlassen.

Die Saychrodt sind ein grausames Volk hochintelligenter Schattenkreaturen. Ihre Herkunft und ihr erstmaliges Auftauchen in den Geschichtsbüchern liegt einige tausend Jahre zurück. Einige wenige Gelehrte nehmen an, die Saychrodt seien die Schöpfung eines bösartigen, in den Tiefen der Welt lebenden Volkes, das die magischen Exzesse der unter der Sonne lebenden Völker, insbesondere der Raundarroch, verabscheute und ihnen ihren Reichtum und ihre Pracht neidete. Doch niemand weiß mit Bestimmtheit zu sagen, wie die Saychrodt herkamen und wie sie aufzuhalten sind. Sie nisten sich in den Körpern der Magier ein, wobei den Wirten dabei nicht anzusehen ist, welch dunkle Brut sie in sich tragen. Wenn der Saychrodt sich aus seiner Hülle heraus an den Gedanken anderer Sterblicher gelabt und es zu genug Macht gebracht hat, verlässt er seinen Wirtskörper. Der Magier kommt dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit ums Leben, denn der Saychrodt sprengt die sterbliche Hülle einfach ab und nimmt seine eigene Form an. Wenn der Saychrodt mit dem Magier jedoch einen Pakt eingegangen ist, lässt er diesen vielleicht am Leben. Der Magier muss dem Saychrodt fortan dienen, da er seelisch von dem Saychrodt abhängig wird, der den Magier mit magischen Energien versorgt. Diese Energien jedoch sind die unreinen und boshaften, die der Saychrodt nach dem Verzehr ausspeit. Des Magiers Seele wird dadurch verdorben.

Die wahre Gestalt der Saychrodt ist die eines leicht durchsichtigen, schattenhaften Reptils mit einem bis zu zwei Meter langem Schwanz, zwei kräftigen Beinen, die in rasiermesserscharfen Krallen auslaufen, einem nur wenige Zoll umfangenden, wurmähnlichen Körper und einem vogelähnlichen Kopf mit stumpfem schnabelartigem Gebilde ohne Zähne oder Mundöffnung und mit intelligenten, tiefschwarzen Augen. Die Saychrodt haben keinerlei Arme und scheinen mit ihrer Umwelt auf unerklärliche Weise zu verschmelzen. Sie können sehr schnell rennen und berühren dabei den Boden scheinbar nicht, weswegen sie auch über Wasser und sumpfige Ebenen problemlos laufen können. Jegliches Licht, das hell genug ist, einen Raum vollständig auszuleuchten und direkt auf den Saychrodt gerichtet ist, vernichtet die Form des Saychrodts und zwingt ihn, wieder seine Schattenform anzunehmen. In seiner Schattenform gebietet der Saychrodt über keinerlei Kräfte, erst mit der Übernahme eines Wirtskörpers beginnt er wieder, die Gedanken in sich aufzusaugen. Das allerdings ist ihm erst wieder möglich, wenn ein Magier sich des Gewebes zu bedienen versucht. Man nennt die Saychrodt auch Gedankenfresser oder Seelenfresser, obgleich sie den Sterblichen, an deren Gedanken sie sich laben, kein Leid zufügen. Jedenfalls ist darüber bisher nichts bekannt.

Glaube

Der wesentliche Bestandteil der Magie nimmt seinen Ursprung in der materiellen Welt. Das Gewebe fängt alle Ströme auf, die die materielle Ebene umgeben. Dazu gehören auch die Gedanken und Träume aller sterblichen Wesen unter der Sonne - und noch tiefer darunter. Die Götter selbst sind nichts als eine Manifestation der Gedanken all derer, deren Glaube stark ist. Dabei stellen die am weitesten verbreiteten Glaubensrichtungen die mächtigsten Inkarnationen der Gottheiten dar. Ist der Glaube nur stark genug, ist die Magie zu allem denkbaren fähig. Allerdings wird ein einzelner Sterblicher nie die Glaubensstärke einer ganzen Gemeinschaft oder großen Nation erlangen. In Zeiten der Nöte und Sorgen kann es durchaus vorkommen, dass eine Dorfgemeinschaft aufgrund des innigen Wunsches nach einer guten Ernte dank des Gewebes mit einer ebensolchen Ernte belohnt wird. Selbst von der Wiederauferstehung eines Königssohns wurde schon berichtet, als ein Großteil der Bevölkerung für das Wohlergehen des Königssohns zu beten begann.

Eine Geschichte erzählt von der Existenz eines furchtbaren Ungeheuers, dass seinen Ursprung in einem einfachen Bardenlied haben soll. Jener Barde, der sich das Lied und damit das Monster ausgedacht hat, trug sein Lied in der Spelunke eines kleinen Dorfes vor. Doch die Dorfbewohner kannten bislang nur wenige Geschichten und ein jeder nahm die Erzählungen des Monsters, das ganze Dörfer verschlang, für bare Münze. Die Geschichte erzählte man sich innerhalb des Dorfes und außerhalb davon weiter und der Barde schmückte seine Geschichte in anderen Dörfern immer weiter aus. Letztlich erzählte man sich im ganzen Reich von dem Monster und dann geschah, wovor alle sich fürchteten. Das Monster wurde Wirklichkeit und griff schon bald die ersten Siedlungen an. Durch den Gedanken allein, das Monster existiere wirklich, wurde es also erschaffen. Es wurde dann bald darauf von einem tapferen Abenteurer erschlagen. Denn genauso, wie die Sterblichen dem Monster ungezügelten Appetit andichteten, war sich auch ein jeder darüber im Klaren, dass dieses Monster nicht unsterblich sein könne.

Ein Magier weiß um die Existenz des Gewebes und versteht sich darauf, seine Gedanken zu bündeln und in die richtige Richtung zu fokussieren. Da es nur noch sehr wenige Magier gibt, die sich nicht von den Saychrodt haben korrumpieren lassen, bzw. die magische Forschung gerade erst wieder zu florieren beginnt, arbeiten die meisten Magier alleine. Unter den Magiern tobt ein starker Konkurrenzkampf und kein Magier gönnt dem anderen einen Vorsprung an magischem Wissen. Sie sind ausgemachte Geheimniskrämer und scheren sich wenig um die Belange anderer. Schließen sich mehrere Magier zusammen, was äußerst selten vorkommt, sind diese zu außergewöhnlichen Schöpfungen und mächtigen magischen Erzeugnissen imstande. Die seelische Kraft, die zum Wirken der Magie aufgewandt werden muss, kann einen Magier schwächen und ihm sogar bleibenden Schaden zufügen – Magie ist deshalb etwas, was mit äußerster Vorsicht und niemals leichtfertig zu behandeln ist.

Träume

Jedes Geschöpf unter der Sonne hat Träume. Träume formen sich während des Schlafs und in Phasen tiefster Meditation. Ihren Ursprung haben die Träume im Gewebe, der Sphäre der Magie und der Heimatebene der schrecklichen Saychrodt. Das Bewusstsein des Träumenden begibt sich während des Tiefschlafs oder der tiefen Meditation auf eine andere Ebene, lässt seinen Körper jedoch in der materiellen Ebene zurück. Die Träume haben die Eigenart, sich nicht in das Gedächtnis eines sterblichen Wesens zu brennen, was es diesen unmöglich macht, sich im Wachzustand später daran zu erinnern. Diese Reisen des Unterbewusstseins führen den Träumenden an Orte, die zu bereisen er sich schon immer gewünscht hat. So wie das Gewebe die Gedanken der Sterblichen einfängt und diese schwach auf die materielle Ebene projiziert, erfüllt es dem Träumenden im Traum jeden Wunsch. Diese Wünsche sind abhängig vom Gefühlszustand des Träumenden und haben in ihrer Art und Weise auch keinerlei Auswirkung auf die materielle Ebene oder andere sterbliche Personen. Ebenso wenig ermöglichen Träume es dem Lebewesen, Dinge vorherzusehen oder Einblicke in Dinge zu erhalten, die es nicht kennt. Was nach dem Erwachen bleibt sind nichts als flüchtige Erinnerungen; schemenhafte Bilder vor dem geistigen Auge und ein Gefühl von Sehnsucht. Doch diese Momente weilen nur kurz und sind nach dem ersten Augenaufschlagen schon wieder verflogen.

Es ist ein hartnäckiges Gerücht, dass sich in höchsten Gelehrtenkreisen hält, dass die Träume einst als Schutz gegenüber einer finsteren Waffe von einem frühzeitlichen und hochmagisch begabten Volk geschaffen wurden. Sie sind als Gegenmittel erdacht worden, den Gedankenverzehrenden Saychrodt Einhalt zu gebieten, die sich an den Schlafenden und ihrem schwachen Geist zu laben versuchten. Die Träume schafften eine Blockade zwischen allen Lebewesen und den Saychrodt, was dazu führte, dass die Saychrodt nach und nach schwächer wurden und aus den Gedanken der Lebewesen verschwanden. Als die Erschaffer dieses mächtigen Schutzes jedoch bereits lange zu Staub zerfallen waren und die gierigen Magier nach immer neuen Wegen forschten, die Gedanken ganzer Völker zu kanalisieren und damit ihren eigenen Machenschaften nachzugehen, veränderten diese die Träume und zerstörten damit einen Teil der schützenden Magie. Dies hatte Träume ganz anderer Art zur Folge. Fortan bestand die Möglichkeit, dass der Träumende aus seiner schützenden Zuflucht heraus die Heimat der Saychrodt betrat. Durch Risse im Gewebe, die aufgrund der verändernden Magie entstanden, konnte der Träumende und damit sein Geist ungehindert die Barriere passieren, die ihm eigentlich als Schutz vor ebenjener Welt der Gedankenfressenden Saychrodt zugedacht war. Hier konnten sich die Saychrodt wieder an den Gedanken ihrer unfreiwilligen Besucher laben, und das sogar ohne große Mühe und mit dem Nebeneffekt, dass der Träumende bei vollem Bewusstsein miterlebte, was mit ihm geschah. Zwar war die Erinnerung daran nach dem ersten Augenaufschlag verflogen, doch zeigten sich in zahlreichen Fällen Anzeichen von Wahnsinn und andauernde Angstzustände bei Betroffenen – die oftmals selbst nicht erklären konnten, was mit ihnen geschehen war.

Die Magier suchten nach einem Weg, die Katastrophe weitestgehend zu unterbinden, und fanden schließlich eine Methode, die den gewünschten Erfolg versprach. Viel ist nicht darüber bekannt, wie die Magier die Risse im Gewebe zu schließen versuchten. Die alten Folianten und Bücher der Gelehrten lassen darüber kein Wort verlauten – vielmehr scheint, dass zu jenem Zeitpunkt nie wieder ein Wort zu diesem Thema geschrieben wurde, welche Ursache dies auch immer gehabt haben mag. Ob die Risse überhaupt geschlossen werden konnten, weiß man heute mit Bestimmtheit nicht zu sagen.

Götter

Die Entstehung der Gottheiten ist eine Sache für sich, worüber sich nicht einmal die Gelehrten einig sind. Manche sprechen davon, Götter seien tatsächlich existierende Wesenheiten, die lediglich aufgrund ihres unnatürlich starken Willens zur Gottheit aufgestiegen sind, andere behaupten, Götter seien das Produkt der Propheten und Fanatiker, die ganze Völker dazu bringen, an ihre Gottheit zu glauben, wodurch diese sich dann letztlich zu manifestieren beginnen. Fakt jedoch ist, dass Gottheiten so zahllos und facettenreich sind wie es Glaubensrichtungen und Kulte gibt. Die Anwesenheit der Gottheiten ist jedem sterblichen Lebewesen bewusst. Die Göttin der Feldfrüchte und Erntezeit beispielsweise sorgt tatsächlich dafür, dass die Felder jener Bauern und Gemeinden, die an sie glauben, ertragreich werden. Sie weist all jene Eigenheiten auf, die man sich im Volksmund über sie erzählt. Es kam auch schon vor, dass ein verderbter Kleriker guten Göttern falsche Wahrheiten andichtete und so eine ganze Nation von Gläubigen dazu brachte, diese Lügen über ihren Gott zu glauben, wodurch sich die gute Gottheit in einen bösen Gott verwandelte. Götter verfügen ganz so wie Sterbliche über eine eigene Persönlichkeit und setzen auch alles daran, dass weiterhin an sie geglaubt wird. Sie zeigen sich gelegentlich hier und da und kümmern sich um die Beziehungen zu anderen Göttern. Ihre ganze Persönlichkeit entstammt dennoch den Gedanken der Sterblichen, die sich unbewusst schon oft die Frage gestellt haben, wie ihr Gott wohl sei, ob freundlich oder griesgrämig, ob bärtig und Pfeife rauchend oder anmutig wie eine junge Maid.

Zauberei

Ein spezielles Thema zum Kapitel Magie ist die Zauberei in ihrer wahren Form. Wie sie gelehrt, praktiziert und gewirkt wird. Die Zauberei als solche, also in Form von rasenden Feuerbällen, illusionären Bildnissen grauenvoller Bestien und subtiler Einflüsterung, die geizige Händler plötzlich spendabel macht, - und was man sich noch so alles erzählt -, wird von den meisten intelligenten Lebewesen gemeinhin angezweifelt. Vielmehr noch genießt sie den Ruf, den Geschichten und Märchen der Ammen und Barden entsprungen zu sein. Doch sie ist so real wie die Tatsache, dass die Gottdrachen existieren.

Die Puppenmagie ist die finsterste und schrecklichste Art des Magiewirkens. Um eine Puppe zu erschaffen, die zwischen Träger und Opfer eine magische Bande herstellt, benötigt der Erschaffer einen persönlichen Gegenstand oder ein Büschel Haare seines Opfers. Diese arbeitet er in die Puppe ein, während er die magischen Formeln rezitiert.

Eine mächtige Form der schützenden und heilenden Magie ist die Tätowierungsmagie. Sie wird in einem Kräftezehrenden Prozess dem Nutzer dieser Magie in den Leib geritzt. Alleine ist niemand fähig, sich selbst eine magische Tätowierung zu verpassen. Es braucht dazu immer zwei. Diese Form des Magiewirkens hat nichts mit der Runenmagie gemein. Häufig findet man aber Runenwirker, die sich auch der Tätowierungsmagie verschrieben haben, da in beiden Fällen künstlerisches Talent erforderlich ist.

Mächtige Banne werden Kraft der Runen gewirkt, die natürliche Formen darstellen und ihre Macht aus der uralten Schöpfungsmagie der Farben beziehen. Ein Runenzeichner durchläuft eine jahrelange Ausbildung bei einem höheren Runenmeister. Wer sich der Runenmagie verschreibt, geht das hohe Risiko ein, bei einer noch so winzigen Abweichung in der Zeichnung der Runen einen unwiderruflichen Fehler zu begehen, der schreckliche Konsequenzen nicht nur für den Runenzeichner zur Folge haben kann. Um Runen zu zeichnen, benötigt der Anwender Mondstaub (dieser gehört zu den seltensten und wertvollsten Rohstoffen überhaupt auf Llandt). Runen stellen darüber hinaus die Magie mit der längsten Wirkungsdauer dar. Ihre Magie bleibt noch Jahrtausende erhalten, nachdem ihre Erschaffer bereits längst zu Staub zerfallen sind.

Die Feuer- und Schattenmagie ruft weitestgehend Zauber mit Zerstörungsgewalt hervor. Um einen gefährlichen Zauber zu wirken, benötigt der Zauberwirker möglichst eine Fackel oder einen anderen brennenden Gegenstand. Damit führt er geheimnisvolle Bewegungen aus, die den Schatten tanzen lassen. Diese Art der Magie lässt sich am Tage bei Sonnenlicht im Freien nicht anwenden. Ein mindestens dämmeriger Zustand wird vorausgesetzt. Im Inneren lässt sich die Magie ohne Probleme herbeirufen.

Die Verzauberung eines Gegenstands ist eine langwierige Prozedur. Sie erschafft Unheils- oder Glücksbringer und Medaillons mit zahllosen Eigenschaften. Solche Talismane weisen meist harmlose Verzauberungen auf, die teilweise sogar so schwach sind, dass die ihnen zugeschriebene Wirkung häufig tatsächlich nur Einbildung ist. Aber auch mächtige Artefakte können auf diesem Wege erschaffen werden.

Die Blutmagie wird benutzt, Dämonen zu beschwören und Geister anzurufen. Sie fordert oftmals den Einsatz eines Opfers, welches nicht selten sein Leben hergeben muss. Die Selbstgeißelung ist ein verbreitetes Mittel zur Beschwörung niederer Dämonen.

Jene Magie, die Kraft der Gedanken gewoben wird, zählt zu der mächtigsten und gefährlichsten Form, Magie zu wirken. Sie manifestiert sich unvorhergesehen, prescht aus einer unscheinbaren Person hervor und ist in ihrer Form und Wirkungsweise so mannigfaltig und facettenreich, wie es Magie nur sein kann. Um gewirkt zu werden, sind keinerlei Materialien oder Bedingungen erforderlich. Ein Gedanke alleine reicht völlig. Vielfach benutzen Zauberwirker aber Hilfestellungen in Form von rezitierten Formeln, Mimiken und Gestiken. Da es aber eines aufwändigen Studiums und jahrelanger Erfahrung bedarf, die eigenen Gedanken zu fokussieren und die magischen Ströme zu kanalisieren und sich auf ein Ziel festzulegen, sieht man nur sehr selten jemanden, der diese Form der Magie wirklich beherrscht. Meist sind es nur einige wenige Zauber, die eine einzelne Person auf diese Weise erlernt und gemeistert hat.